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Die Eichendorffschule ist eine zweizügige städtische Gemeinschaftsgrundschule. Sie ist im ländlichen Stadtteil Kamen-Methler gelegen und in den inzwischen mehrfach modernisierten und umgebauten Gebäuden ihrer Gründungszeit untergebracht. Bedingt durch den Arbeitskräftebedarf der Zeche in Kurl kam es in den 1870er Jahren zu einem sprunghaften Anstieg der Bevölkerungszahlen im Raum Methler. Die Bergarbeitersiedlung „Kaiserau“ entstand. Die große Zahl schulpflichtiger Kinder erforderte nun einen Schulneubau. So wurden 1897 zwei neue Schulgebäude fertiggestellt: eine katholische Schule (heute Teil des Südgebäudes) und eine evangelische Schule (heute Teil des Hauptgebäudes). DIe weitere Zunahme der Schülerzahlen machte bei beiden Gebäuden eine Vergrößerung notwendig. Durch diese Anbauten in den Jahren 1907 bzw. 1908 erhielt die Eichendorffschule ihr heutiges Aussehen (abgesehen vom Forum, das erst im Jahr 2004/2005 angebaut wurde). Die katholische Schule bekam im Jahr 1954 den Namen „Eichendorffschule“. Dieser Name ging 1968 bei der Zusammenlegung beider Schulen auf die neu entstandene Gemeinschaftsgrundschule über.